Über 120 Jahre
Mein Markt
Seit 1897
Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1897 zurück. Aus der damaligen Genossenschaft entwickelte sich über Generationen das heutige Reichenauer Garten Center.
Gemeinsam stark
Der genossenschaftliche Gedanke prägt unser Handeln bis heute. Gemeinsam erreichen wir mehr – für unsere Mitglieder, unsere Partner und die Menschen in der Region.
Regionale Verwurzelung
Seit über einem Jahrhundert sind wir eng mit der Insel Reichenau und dem regionalen Gartenbau verbunden. Diese Verbundenheit bildet bis heute das Fundament unseres Unternehmens.
Unsere Geschichte
Einer für alle – alle für einen
Die Geschichte der Genossenschaft
Genossenschaften wirtschaften nachhaltig und verantwortungsbewusst, sie fördern ihre Mitglieder und sind fest in der Region verankert. Ob Kreditgenossenschaften, ländliche und gewerbliche Genossenschaften: Hinter jeder einzelnen verbergen sich Gründer, Mitglieder und das Motto der Organisation: Gemeinsam sind wir stark.
Ihr Raiffeisenmarkt auf der Insel Reichenau
Dieser hat seinen Ursprung im Gründungsjahr der „Lebensbedürfnis eG“ 1897. In der Satzung vom 22. Juli 1897 ist als Gegenstand des Unternehmens vermerkt:
„Gegenstand des Unternehmens ist der Ankauf von Waren in größeren Quantitäten, um dieselben etwas billiger im Kleinen abgeben zu können“.
Im Jahre 1924 wurde die Genossenschaft in die „Raiffeisen-Lagerhaus eG“ umbenannt. Bis heute hat sich an dem Förderauftrag der Genossenschaft gegenüber seinen Gartenbaubetrieben nichts geändert. Von dem Know-How profitieren seit vielen Jahrzehnten auch Privatkunden, die unser Gartencenter besuchen.
Unsere Zeitreise
Ursprung
Der Ursprung der ersten Genossenschaften auf der Insel Reichenau ist Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu suchen.
Dort ist die Rede von einem Winzerverein, Konsumverein und Lebensbedürfnisverein.
Es ist nicht mehr genau festzustellen, wer aus wem hervorgegangen ist.
Gründung
Fest steht aber: Im Jahre 1901 wurde beim Registergericht in Konstanz eine Genossenschaft eingetragen unter dem Namen LEBENSBEDÜRFNISVEREIN eGmuN und als Gründungsjahr nennt das Registergericht das Jahr 1897.
In der Satzung vom 22, Juli 1897 ist als Gegenstand des Unternehmens vermerkt:
„Gegenstand des Unternehmens ist der Ankauf von Waren in größeren Quantitäten, um dieselben etwas billiger im Kleinen abgeben zu können.“
27 Jahre lang
Unter dem Namen Lebensbedürfnisverein firmierte diese Genossenschaft bis in das Jahr 1924.
Erst zwei Jahre vorher war Pfarrer Albert Nessler nach 25jahriger Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender von Franz Karl Bernhard ab- gelöst worden, der dieses Amt dann bis 1942 inne hatte.
Anschluss & Veränderung
In der Generalversammlung am 23. März 1924 wurden weitreichende Beschlüsse gefaßt.
Man wandelte die bis dahin unbeschränkte in eine beschränkte Haftung um.
Außerdem wurde beschlossen, sich dem Badischen Bauernverein anzuschließen und firmierte demzufolge um in BEZUGS- UND ABSATZGENOSSENSCHAFT DES BAUERNVEREINS REICHENAU.
Anpassungen
In der Generalversammlung 1934 wurde erneut die Satzung geändert und der Gegenstand des Unternehmens den neuen Gegebenheiten angepaßt.
Gleichzeitig wurde umfirmiert in LANDWIRTSCHAFTLICHE EIN- UND VERKAUFSGENOSSENSCHAFT.
Der Geschäftsbetrieb wurde weiter ausgedehnt und bald waren die angemieteten Raumlichkeiten zu klein.
Bau des ersten eigenen Lagers
Im Jahre 1936 wurde dann der Bau eines ersten, eigenen Lagers beschlossen. Warenschuldnern wurde die Gelegenheit geboten, ihre Schulden am Bau abzuarbeiten.
Die Kosten für das Lagerhaus, das im Gewann Rauhof erstellt wurde, beliefen sich auf 10.000,00 Mark.
Gartenbauartikel im Fokus
Im Jahre 1939 wurde die Genossenschat gezwungen, das seit der Gründung 1897 betriebene Kolonialwarengeschäft aufzugeben, das sich immer noch im Anwesen des Hermann Wurzbefand.
Im Sitzungsprotokoll vom 07,05.1939 stand dann zu lesen:
Nachdem sich der Gemüsebau hier immer mehr ausdehnt und das Kolonialwarengeschäft aufgegeben wurde, wird einstimmig beschlossen, die Mitglieder in Zukunft mit verschiedenen Gartenbauartikeln, wie Sämereien, Schädlings-bekämpfungsmitteln, Strohdecken, Glas und anderes mehr, zu beliefern.
Wenig später kam dann das Fuhrgeschäft und die gemeinsame Maschinenbenutzung hinzu.
Viehversicherung als Geschäftszweig
Zusätzlich wurde 1943 die Viehversicherung als Geschäftszweig aufgenommen.
Übernahme der Gemüsevermarktung
Nachdem die Gemüsevermarktung oder besser die Gemüseverteilung während des Krieges in der Abteilung Gemüsebau beim Bürgermeisteramt abgewickelt wurde. begannen im Jahre 1947 erste Gespräche über die Übernahme der Vermarktung durch die Landwirtschattliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft.
Im Januar 1948 fand eine außerordentliche Generalversammlung statt, in der dem Vertrag und damit der Übernahme der Vermarktung zugestimmt wurde. Der Geschäftsbetrieb wurde im alten Schulhaus (heute Rathaus) aufgenommen.
Bau eines Büro- & Lagerhauses
Die Büro`s im Schulhaus und das Lager im Rauhof wurden bald zu klein.
Bereits 1955 wurde in der Generalversammlung über einen Neu- bau gesprochen.
Erst 1958 wurde ein für die damalige Zeit hochmodernes Büro- und Lagerhaus erstellt und am 8. Dezember 1958 eingeweiht.
Es vereinigte alle genossenschaftlichen Zweige unter einem Dach.
genossenschaftlichen Beregnungsanlage
Ebenfalls zu dieser Zeit begannen Überlegungen zur Schaffung einer genossenschaftlichen Beregnungsanlage.
Hintergrund war die Erkenntnis, dass ein moderner Gemüsebau nicht ohne Feldberegnung auskommt.
Das erste Pumpwerk wurde im August 1950 in Betrieb genommen.
Im Jahre 1956 wurde die laufend erweiterte Beregnungsanlage aus steuerlichen Gründen aus der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft ausgegliedert.
Es wurde eine steuerfreie, land- wirtschaftliche Nutzungsgenossenschaft gegründet, die den Beregnungsbetrieb übernahm.
Neuorganisation, Start Reichenau-Gemüse eG
Im Jahre 1967 kam wiederum Bewegung in das Genossenschaftswesen der Insel Reichenau.
Neue EWG-Bestimmungen, vor allem hinsichtlich der Förderung von Erzeugerorganisationen, aber auch die Möglichkeit der Steuerfreiheit gaben den Anlass, dass in einer Generalversammlung am 21. Oktober 1967 folgende Neuorganisation beschlossen wurde:
1. Die Gemüsevermarktung wird aus der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft ausgegliedert und von der damaligen Beregnungsgenossenschaft übernommen.
2. Diese neue Genossenschaft tragt den Namen Reichenau-Gemüse eGmbH
-> Details siehe Historie der Reichenau-Gemüse eG
3. Die bisherige Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft eGmbH wird umbenannt in RAIFFEISEN-WARENGENOSSENSCHAFT eGmbH.
Raiffeisenhaus
Anlässlich des 150. Geburtstages von Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde im Jahre 1968 das Genossenschaftsgebäude als Raiffeisenhaus benannt.
Sortiments-Wandel und -ausbau
Dem Trend der Zeit folgend wurde 1970 beschlossen, das Sortiment an moderne Warengenossenschaften anzupassen.
Nach großeren Umbaumaßnahmen wurde der erste HG-MARKT (Haus- und Gartenmarkt) in Betrieb genommen.
In den Folgejahren wurde der Wandel vom Vertrieb fester Brennstoffe zu den flüssigen vollzogen.
Das Geschaft mit Saatgut und Sämereien wurde ausgebaut.
Hinzu kam der Vertrieb importierter Gemüsejungpflanzen. Die landwirtschaftliche Warengenossenschaft war zum Fachgeschäft für den Erwerbs- und Hobbygärtner geworden.
Raiffeisen-Lagerhaus eG - Reichenauer Gärtner Center
In der Generalversammlung 1975 wurde die Satzung der Genossenschaft erneut geändert. Anlass dafür war die Änderung des aus dem Jahre 1889 stammenden Genossenschaftsgesetzes.
Zugleich wurde die Firmierung der zwischenzeitlichen Umsatzgröße angepaßt.
Die Genossenschaft firmiert seit damals als Raiffeisen-Lagerhaus eG. Ende der 70er Jahre wurde die Firmierung durch den Zusatz „Reichenauer Gärtner Center“ ergänzt.
eine neue Ära
Die Entwicklung der Raiffeisen-Lagerhaus eG verlief positiv und war geprägt durch die Entwicklung der Reichenau-Gemüse eG und dem damit verbundenen Bedarf der Mitglieder und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Der erste Vertrag 1987 mit der Reichenauer Gärtnerei Peter Stader über den Vertrieb on Jungpflanzen läutete eine neue Ara ein und beeinflußte die Wirtschaftslage der Raiffeisen-Lagerhaus eG bis in die heutige Zeit nachhaltig.
Die Zeichen der Zeit erkennend, wurde diese Kooperation 1992 vertraglich neu fixiert und auf den Vertrieb in die Nachbarländer, Schweiz und Österreich ausgeweitet.
Neubau Lagerhaus
Ab dem 01.01.1994 veränderte sich einiges.
Die Reichenau-Gemüse eG bezog ihre neuen Räumlichkeiten in der Marktstraße 1.
Die räumlichen Probleme am alten Standort spitzten sich zu und die Gründe für einen Neubau lagen auf der Hand.
Nur durch extrem hohe Investitionen hätten die Probleme in der Pirminstr. 125 behoben werden können und es wäre dann doch nur Flickwerk gewesen.
Aus diesem Grund entschieden sich Vorstand und Aufsichtsrat im August 1994 für einen Neubau
Fertigstellung & Bezug des neuen Marktes
Juni 1994: Durchführung einer Standortanalyse zur Ermittlung von Verkaufsgrößen und Bewertung des neuen Standortes im Tellerhof.
Sept. 1995: Beauftragung des Architekturbüros Kühnl & Schmidt mit der Generalplanung und Durchführung der Baumaßnahme Vorlage eines Kostenplanes und eines Zeit- planes für die Durchführung der Baumaßnahme.
Nov. 1995: Verkauf des Lagerhaus-Grundstückes in der Pirminstraße an einen Bauträger.
März 1997: Fertigstellung und Bezug des neuen Raiffeisen Marktes.
Dieser Raiffeisen Markt ist mit dem alten Raiffeisen-Lagerhaus in der Pirminstr. 125 nicht mehr zu vergleichen.
Sehr viele strategische Überlegungen flossen in die Gestaltung des Marktes ein. So wurde das breite Sortiment eines Raiffeisen Marktes, das von Textilien bis Getränke und von Tierfutter bis Düngemitteln reicht, in einzelne übersichtliche Bereiche gegliedert und gestaltet.
120 Jahre Mein Markt
Das Reichenauer Garten Center feiert unter dem Motto „120 Jahre Mein Markt“ seine traditionsreiche Geschichte als lokaler Nahversorger.
Das umfassende Sortiment reicht von Pflanzen und Tiernahrung über einen großen Lebensmittel- und Getränkemarkt bis hin zu regionalen Produkten und einer Postagentur.
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